Bizzy Montana

Bizzy Montana ist seit Beginn seiner Karriere DER Rapper mit den
deepen Sound aus dem tiefen Süden! Ein technisch versierter Rapper,
der das Herz auf der Zunge trägt und so den Hörer mit Leichtigkeit in
seine Welt aus echten Gefühlen, schmerzhaft wahren Aussagen und
lockeren Sprüchen voller Ironie und Wortwitz entführen kann. Auch auf
„Ein Hauch von Gift“ will der ehemalige ersguterjunge-Künstler, mit
dem ersten Album nach der Ära ‘Bushido-Label-Kollege’ seine neue
Vielfalt zeigen.
„Ein Hauch von Gift“ ist ein Mixtape, das viel mehr beinhaltet als die
zu erwartenden Bizzy Montana Songs: facettenreich, stimmgewaltig und
ehrlich ist das Album, intelligent, kurzweilig und mitreißend. Es ist
eben genau wie der Alltag des Rappers aus Müllheim, infiziert mit
einem Hauch von Gift. Wobei, wie schon das Cover des Tonträgers
erahnen lässt, mit Gift die Art von Betäubungsmittel gemeint ist, die
aus Bizzy Montanas Kehle, oder über einen Stift und ein Blatt Papier,
die Ohren des Hörers erreicht und diesen wie einen Drogenabhängigen
vergiftet. Der Hörer will und kann nicht mehr ohne diesen ‘Hauch von
Gift’, Bizzy Montanas hochklassigen Produktionen sei Dank! Nach der in den deutschen Albumcharts erfolgreichen Mixtapereihe „Mukke aus der Unterschicht“, will Bizzy Montana nun mit einem neuen Themengebiet durchstarten. Sinnbildlich dafür steht die erste Single aus „Ein Hauch von Gift“. „Leeres Blatt“, so der Titel, ist der Ton gewordene Abschluss mit seiner Vergangenheit, die wie alles auf der Welt, Schatten und Licht hatte.

Auch was die Featureauswahl betrifft, wird die neugewonnene Freiheit sichtbar: Neben den etablierten und in den deutschen Albumcharts erfolgreichen Künstlern wie Chakuza oder Silla, findet man auch unvorhersehbare Konstellationen. Songs mit anderen Rappern wie Vega oder Amar sorgen nicht oberflächlich für eine Qualitätssteigerung, bieten aber auf den jeweiligen Songs den perfekten Gegenpart zu Bizzy Montana. Hier wurde als Ergebnis ganz klar ‘ein guter Song’ ‘einer guten Promo’ vorgezogen. Das macht es uninformierten Hörern etwas schwer, das Produkt richtig einzuordnen, das musikalische Ergebnis spricht allerdings für sich.